RuhrGesichter
Nachdem   im   Krieg   die   alten   Kirchenfenster   zerstört   wurden,   beauftragte   man   in   der   50er Jahren    den    Gelsenkirchener    Künstler    Walter    Klocke,    die    Fenster    zu    ersetzen;    mit    ihm entstand die Idee für den „Fußballheiligen“ als Patron für die (Schalker) Jugend.   Die   Gemeinde   gehörte   damals   jedoch   zum   Bistum   Paderborn,   das   dem   „Fußballfenster“ strikt   die   Genehmigung   verweigerte.   In   den   nachfolgenden   organisatorischen   Wirren   der Neugründung    des    Bistums    Essen,    dem    die    Schalker    Gemeinde    schließlich    zugeordnet wurde,   wurde   der   Plan   dann   mit   typischer   Ruhrpott-Pragmatik   flugs   umgesetzt,   bevor   auch das Bistum Essen die Zeit fand, das weltweit einzigartige Fenster zu verbieten…
© Ruhrgesichter

Der heilige Aloisius auf Schalke

Ein     

ganz     

besonderer     

Fußballer,

vielleicht   

mit   

direktem   

Draht   

zum

„Fußballgott“,    

findet    

sich    

in    

der    

    

    

    

    

    

 

St.  

Joseph-Kirche  

in  

Gelsenkirchen  

Schalke:       

Unterm       

Heiligenschein

sehen  

wir  

den  

heiligen  

Aloisius  

von

Gonzaga,     

knieabwärts     

mit     

blau-

weißen  

Stutzen,  

Fußballschuhen  

und

natürlich      

ebenfalls      

blau-weißem

Fußball.