RuhrGesichter

In  

Duisburg  

–  

Hochfeld  

erstreckt  

sich  

zwischen

Kultushafen  

und  

der  

Brücke  

der  

Solidarität  

auf

einer  

Industriebrache  

der  

Rheinpark.  

Teile  

der

alten   

Industrieanlagen   

dienen   

heute   

Graffiti

Künstlern  

als  

„Leinwand“,  

neben  

dem  

Park  

lädt

die Uferpromenade zum Flanieren ein. 

Über   die   Duisburg   –   Hochfelder   Eisenbahnbrücke   führt   ein   Fußweg zur   anderen   Rheinseite   mit   einer   hübschen   Auenlandschaft.   Als   1987 inmitten   der   Stahlkrise   Krupp   Arbeiter   gegen   die   Schließung   des Stahlwerkes in Duisburg – Rheinhausen protestierten, zogen 50.000
© Ruhrgesichter

Der Rheinpark in Duisburg

Stahlkocher aus 60 Hüttenwerken zur damaligen Rheinbrücke Rheinhausen – Hochfeld und benannten diese mit einer über Nacht gefertigten Namenstafel in „Brücke der Solidarität“ um. Dieser Name wurde später offiziell von der Stadt Duisburg übernommen.  Die heutige Duisburg Hochfelder Eisenbahnbrücke ist der 1949 errichtete Neubau der ursprünglich 1873 in Betrieb genommenen ersten Eisenbahnbrücke, die das preußische Militär nur unter strengen Auflagen erlaubte. So mussten die Brückenpfeiler für den Kriegsfall mit Minenkammern versehen werden, und an beiden Brückenköpfen wurden Verteidigungstürme errichtet. Zudem musste ein 34 Meter langer Brückenteil um 90° drehbar sein, um ein Passieren durch den potentiellen Feind unmöglich zu machen.  Der linksrheinische Brückenpfeiler von 1873 steht noch heute und wurde 2014 für 30.000 Euro an einen bis heute anonymen Bieter versteigert. Hier geht es zur Bildergalerie Hier geht es zur Bildergalerie Hier geht es zur Bildergalerie Hier geht es zur Bildergalerie