RuhrGesichter

Das Ruhrgebiet : Ein Wohlfühlrevier?

Der    alte    Ruhrpott    Gesangskumpel    Ährwin    Weiss    wurde    mit zahlreichen     Schlager     gewordenen     Liebeserklärungen     an     den Ruhrpott     bekannt,     neben     dem     (Ruhrpott-)Fußball     und     den (Ruhrpott-)„Mäuschen“   (unvergessen:   „Mäusken   willze   mich   mich Eis   essen   gehen?“   oder   „Wenn   Dich   das   Mäuschen   beißt“.)   das große   Thema   seiner   Lieder.   Doch   offenbar   lebte   nicht   nur   Ährwin gern   in   seinem   „Häusken   anne   Ruhr“:   Wie   aus   einer   aktuellen   Forsa Umfrage   hervorgeht,   leben   82   %   der   Menschen   gerne   im   Pott,   das ist     weit     mehr     als     die     Identifikation     mit     dem     Wohnort     im Bundesdurchschnitt. Mehr   als   die   Hälfte   glauben,   dass   es   in   den   nächsten   Jahren   weiter aufwärts    geht    mit    unserem    Ruhrgebiet    und    einen    gelungenen Wandel     vom     Kohlenpott     zum     Wissenschaftsstandort     sehen immerhin    über    70%.    Durchaus    überraschenderweise    finden    nur 8%,   dass   sich   die   Lage   bei   der   Zuwanderung   verschlechtert   habe. In   diesem   Punkt   hätten   wir   einen   erheblich   höheren   Wert   erwartet, angesichts   der   neutralen   Fragestellung   hätten   wir   erwartet,   dass auch   Menschen   mit   Migrationshintergrund   diesen   Punkt   kritischer einschätzen.   Ob   die   8%   zu   einem   Großteil   in   Dortmund   Dorstfeld wohnen konnte nicht abschließend geklärt werden ;). Auch   das   Kulturangebot   und   die   Verbesserungen   im   Umweltschutz und bei der Zunahme an Grünflächen werden positiv beurteilt. Na denn: Glück Auf!
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„Ich bau mich mein Häusken                

anne Ruhr…“