RuhrGesichter

Karibikflair   

&   

Summerbeats   

oder   

Schirmchen-

getränke & eine neue Flechtfrisur:

Vor   

der   

Traumkulisse   

des   

Seaside   

Beach   

am

Baldeneysee   

feierten   

beim   

„SMAG   

Sundance

Open    

Air    

Festival“    

rund    

10000    

entspannte

Partypeople   

das   

herrliche   

Wetter,   

den   

Strand

und   

sich   

selbst   

bei   

sommerlichen   

Electro   

-

Beats.  

Wer  

braucht  

da  

noch  

die  

Karibik,  

zumal

auch  

immer  

wieder  

über  

das  

Gelände  

ziehende

Rauchschwaden Grüße aus Jamaika sendeten.

© Ruhrgesichter

SMAG SUNDANCE OPEN AIR

Das Sundance verwöhnt bereits seit 2006 alle Freunde elektronischer Musik in Essens schönster Open Air Location und die –im positivsten Sinne– routinierten Abläufe merkt man dem Festival auch an: Eine sehr gute, nahezu reibungslose Organisation (Ausnahme: Zu den Stoßzeiten gab es bei den Abläufen beim Zutritt zum Gelände noch reichlich Luft nach oben) sorgte dafür, das auch in diesem Jahr die Feierwütigen eine gute Zeit am Essener Traumstrand unter Palmen haben konnten. Das DLRG Boot drehte auf dem Baldeney See seine Runden und gemeinsam mit den Security Leuten des Veranstalters sorgte man dafür, dass aus „Betrunkenen“ keine „Ertrunkenen“ wurden.            Nach 19 Uhr brannten bei den meisten Feierwütigen schon einige Lampen, so dass die Stimmung auf die friedlichstmögliche Art hemmungsbefreit hochköchelte; die Mutigsten sprangen von einer Hebebühne in ein Luftkissen, die Betrunkensten versuchten ihre Geschicklichkeit beim Bullenreiten unter Beweis zu stellen und diejenigen mit Tanz – Attest lagen mit einem Schirmchengetränk im Schatten und genossen den Sommertag am Strand. Auch die Tagespolitik hatte ihren Platz: Freute sich doch ein Besucher lautstark, dass er jetzt „alles und jeden“ heiraten dürfe …und entschied sich spontan für ein neugieriges Eichhörnchen als Ehepartner; dieses verschwand jedoch vorsichtshalber auf einen Baum.            Auch das Bühnenprogramm hatte es in sich: Der charismatische Engländer Jonas Blue ist ein echter Superstar, der nicht zuletzt durch die Neuauflage des Tracy Chapman Songs „Fast Car“ zum Chartstürmer wurde. Entsprechend wurde er auch bei den Tracks „Perfect Strangers“, „By your Side“  und „Mama“ abgefeiert. Gestört aber Geil brachten die erwartet „gestörten“ Elektrobeats und „geile“ Housetracks zum Baldeney See und eine coole Show auf die Bühne. Der Selfmade Star (YouTube macht’s möglich) Topic betrat in diesem Jahr erstmals die Sundance  Bühne, ebenso Plastic Funk, die als unermüdliche Reisende in Sachen House und Techno in Essen einen Zwischenstopp einlegten. „Alte“ Sundance – Profis sind The Disco Boys, die mit „Sundance“  die halboffizielle Hymne des Festivals veröffentlichten und 2015 bereits den See und 10000 Feierwütige zum Kochen brachten.           Dies gelang auch diesmal mit Bravour, die sympathischen Jungs ließen den Schweiß bei den Barfußtänzern vor der Bühne fließen und sorgten für die paar Restgrad Celsius, die der vom Wettergott bereitgestellten Sommerhitze noch fehlten, um auch den Letzten der Anwesenden zu überzeugen, dass dieses Open Air eine heiße Angelegenheit werden würde.   Der aus Essen stammende Oliver Magenta freute sich über ein Heimspiel, Basti M und  DJane NIC, Howard.Mono B2B Sven Kaufmann, Max Bering, Leonard Hermann, Philipp Claus, Mitja Frank,  Der Kaiser, TAY & FINN und Frank Sonic komplettierten das Line-Up auch auf der Bühne des in diesem Jahr neu geschaffenen und reichlich betanzten zweiten Floors, dem sogenannten „Minigolf Club“.   Dass Künstler bei Konzerten und Festivals von der Bühne aus heutzutage manchmal mehr Smartphone Kameras als feiernde Menschen sehen, ist eine Unsitte, die sich seit einiger Zeit allerdings wieder deutlich bessert. Für uns neu war der Trend, dem einige Mädels frönten, sich selbst durchgehend beim Feiern zu filmen. Manch eine Besucherin ist wohl mit           einigen Stunden Filmmaterial mit sich selbst in der Hauptrolle heimgegangen…   Die Food Lovers aus Bochum sorgten dafür, dass niemand verhungern musste, auch wenn einige Besucherinnen auf der „Fressmeile“ murrten, dass sie sich angesichts der Preise keine Sorge um ihre Bikinifigur machen müssten.   Die nettesten Feinschmecker genossen die Spezialitäten von Irene Mendoza aus Venezuela, kleckerten mit einem Mix aus Avocado und Bohnenmus und freuten sich mit den tiefenentspannten Security – Leuten über ein gelungenes Fest. Da unser Festivalfotograf vor Ort bereits in einem Alter ist, in dem er die Ohrstöpsel getrost weglassen kann, da er ohnehin nicht mehr so gut hört (30 Jahre Heavy Metal Festivals machen das möglich), hörte er nicht auf wohlwollende Ratschläge zu seinem Tanzstil und ließ er es sich auch nicht ausreden, die „Haarakter Hairstyling Station“ der Haarpflegemarke Aussie zu besuchen, um seinen lichtgewordenen Resthaare in die liebevollen Hände der Aussie Boys (Pöööh…) und Aussie Girls (Yippieh!) zu legen. Leider warten wir bislang vergeblich auf Beweisbilder seiner neuen sommerlichen Flechtfrisur.   Unser Fazit: So geht Party. Eine rundum schöne, schweißtreibende und gelungene Veranstaltung. Hier geht es zur Bildergalerie Hier geht es zur Bildergalerie Hier geht es zur Bildergalerie Hier geht es zur Bildergalerie