RuhrGesichter

93/18  

dokumentiert  

er  

die  

Veränderungen  

der  

Ruhrregion  

am  

Ende  

des  

Industriezeitalters.

Seine  

Fotografie  

wurde  

vielfach  

ausgezeichnet,  

im  

letzten  

Jahr  

erschien  

sein  

fotografischer

Reiseführer   

„Fotografieren   

im   

Ruhrgebiet“   

im   

Rheinwerk-Verlag,   

eine   

Mischung   

aus

„Fotolehrbuch“    

und    

Reiseführer.    

Eine    

große    

Galerie    

mit    

einer    

Auswahl    

seiner

Ruhrgebietsfotografie  

ist  

auf  

seiner  

Webseite  

www.ruhrfoto.com

  

zu  

sehen.  

Ein  

Besuch  

lohnt

sich!

Thomas Pflaum über sich und sein Ruhrgebiet:

Als  

freischaffender  

Fotograf  

begleite  

ich  

das  

Ruhrgebiet  

in  

seiner  

Veränderung  

seit  

1993.

Angelegt  

ist  

mein  

Projekt  

bis  

zum  

Jahr  

2018,  

wenn  

die  

letzte  

Zeche  

schließt  

und  

das

Ruhrgebiet ohne Kohle dasteht.

Die  

größte  

Veränderung  

in  

der  

Vergangenheit  

ist  

sicherlich,  

dass  

das  

Ruhrgebiet  

in  

seiner

Außenwirkung  

mit  

seinen  

Leuchtturm  

–  

Projekten  

wie  

Zollverein  

usw.  

nicht  

mehr  

als  

das

Dreckloch wahrgenommen wird, das es mal war.

Meine  

persönlichen  

Lieblingsorte  

im  

Ruhrgebiet  

sind  

allerdings  

nicht  

die  

Leuchtturmprojekte

wie  

Zollverein,  

die  

mich  

inzwischen  

auch  

ein  

bisschen  

an  

Disneyland  

erinnern:  

Alles  

ist  

neu,

es  

ist  

kein  

Dreck  

mehr  

da....  

Mich  

interessieren  

eher  

die  

ursprünglichen  

Sachen,  

zum  

Beispiel

das  

Industriemuseum  

Zeche  

Hannover  

in  

Bochum  

finde  

ich  

äußerst  

faszinierend.  

Da  

sieht  

es

so  

aus,  

als  

wäre  

der  

letzte  

Kumpel  

gerade  

ausgefahren  

und  

hätte  

einfach  

die  

Schachttür

aufgelassen. 

Wo  

es  

hingeht  

mit  

dem  

Ruhrgebiet,  

das  

weiß  

ich  

allerdings  

auch  

immer  

noch  

nicht.  

Nur  

die

Leuchtturm  

–  

Projekte  

können  

es  

nicht  

sein.  

Ich  

freue  

mich  

zwar  

darüber,  

dass  

sie  

da  

sind

und  

man  

hier  

im  

Ruhrgebiet  

nicht  

die  

Einstellung  

hat  

„Wir  

machen  

es  

so  

wie  

woanders  

auch:

Gewerbefläche, IKEA drauf und fertig.“ Aber ob Zollverein alleine reicht?

© Ruhrgesichter

 „Als wäre der letzte Kumpel            

gerade ausgefahren…

…und hätte einfach die Schachttür aufgelassen…“ Auf der Halde Haniel in Bottrop trafen die Ruhrgesichter im strömenden Regen („Fotografenwetter“) zufällig den freischaffenden Fotografen Thomas Pflaum aus Castrop–Rauxel. Mit seinem Projekt