RuhrGesichter

Corona    

macht    

erfinderisch:    

Im    

Wunderland    

Kalkar

eröffnete    

der    

schönste    

Drive    

–    

In    

Weihnachtsmarkt

Deutschlands.   

Die   

Besucher   

fahren   

„coronasicher“   

im

eigenen  

PKW  

die  

phantasie-  

und  

liebevoll  

geschmückte

2,5   

km   

lange   

Strecke   

durch   

die   

Winterlandschaft   

des

Parks.

Winter Wunderland Drive-In                                                   

Im Wunderland Kalkar eröffnete der schönste

Drive – In Weihnachtsmarkt Deutschlands

Am   Ort   des   niemals   in   Betrieb   gegangenen   Atomkraftwerks   („schneller   Brüter“) befindet   sich   seit   1995   ein   Familien-Freizeitpark;   in   Zeiten   der   Coronakrise   und mit   zahlreichen   Mitarbeitern   in   Kurzarbeit   machte   die   Not   die   Betreiber   nicht   nur erfinderisch,   sondern   auch   mutig:   Ein   Vorhaben   wie   der   „Winter   Wunderland Drive-In“     ist     immer     auch     ein     unternehmerisches     Risiko.     Da     bis     zum Eröffnungstermin   bereits   11000   Tickets   (€   12,50   pro   PKW)   verkauft   wurden   und sogar   die   Website   unter   dem   Ansturm   zusammenbrach,   scheint   der   Erfolg   den Mutigen   und   Kreativen   auch   in   diesem   Fall   recht   zu   geben.   Es   sollten   pro   30 Minuten   -   Slot   75   Fahrzeuge   Eintritt   erhalten   und   rund   250   PKW   gleichzeitig   auf die    Winterlandschaft    durchfahren.    Tatsächlich    –    ein    Lehrbeispiel    für    jeden Stauforscher   –   staute   es   sich   am   Eröffnungstag   auf,   so   dass   größere   Wartezeiten bereits    vor    der    Einfahrt    in    Kauf    genommen    werden    mussten.    Aus    den ursprünglich   veranschlagten   30   –   45   Minuten   für   eine   Durchfahrt   wurden   so   rund 90   Minuten,   so   dass   einige   Besucher   äußerten,   sie   fühlten   sich   „wie   im   Stau   auf der    A2,    nur    mit    Lichterketten“.    Sicher    werden    die    Betreiber    an    diesem Anfangsproblem in den folgenden Tagen noch nachjustieren können. Die    meisten    Besucher    waren    jedoch    dankbar    für    die    Abwechslung    vom „Lockdown     light“     und     die     Möglichkeit,     auch     in     diesem     Jahr     einen Weihnachtsmarkt    zu    besuchen;    auch    zuvor    quengelnde    Kinder    bekamen spätestens   dann   leuchtende   Augen,   wenn   ihnen   das   Christkind   zuwinkte,   sie   vom Clown   oder   dem   wandelnden   Weihnachtsbaum   verzaubert   wurden   und   sie   die stets   neugierigen   (und   hungrigen)   Kamele   entdeckten   und   werden   sich   sicherlich noch lange an den „Weihnachtsmarkt mit Mama und Papa im Auto“ erinnern. Die   Durchfahrt   durch   den   Park,   durch   das   Zirkuszelt   und   die   Winterhalle   wurde mit   viel   Herzblut   und   Engagement   gestaltet:   Die   Wunderland   –   Besucher   werden prächtig   unterhalten.   Landwirte   der   Umgebung   haben   ihre   Traktoren   geschmückt und    illuminiert,    es    gibt    deftige    Eintöpfe    zu    kaufen    und    an    zahlreichen Marktständen   lassen   sich   aus   dem   Auto   heraus   Geschenke   und   unendlich   viele Leckereien erwerben, die dann auf der Auto Terrasse verzehrt werden können. Auch   auf   der   „Fressmeile“   kommt   das   Beste   bekanntlich   zum   Schluss:   Die   “Food Fire    Fighters”    verkaufen    aus    ihrem    Foodtruck    heraus    den    großartigsten Gänsezupffleischmitrotkohlinknödelhälften       –       Burger,       der       je       einen Weihnachtsmarkt gesehen hat. Mit   kleinen   Einschränkungen   (Wartezeiten,   einige   Stände   schlossen   bereits,   bevor der    letzte    Gast    das    Wunderland    verlassen    hatte),    die    jedoch    durch    die zahlreichen   Highlights   mehr   als   wettgemacht   werden,   ist   der   Besuch   unbedingt zu   empfehlen.   Profi-Tipp   einer   Familie   aus   Oberhausen:   Familien   mit   Kindern sollten    die    Chance    ergreifen,    bereits    bei    der    ersten    Gelegenheit    vor    dem Zirkuszelt   ein   paar   Süßigkeiten   bei   der   Verkäuferin   mit   den   umwerfenden   Augen zu   erwerben,   dann   sind   eventuelle   kleine   Wartezeiten   leicht   wegzuschnuckern, bis schließlich di e Marktstände erreicht werden…