RuhrGesichter Die Pferdeshow CAVALLUNA gastierte im Rahmen der „Legende der Wüste“ Tour in der Dortmunder Westfalenhalle. Tatsächlich hatte die Wüste mit 160 Tonnen Reitsand und einer aufwändigen Bühnengestaltung in Dortmund Einzug gehalten; so dass die Vorfreude beim Publikum schon vor der Show deutlich spürbar war.

Cavalluna - „Legende der Wüste“                                                     

Die große Pferdeshow begeistert Dortmund

Tatsächlich    bestand    eben    dieses    Publikum    nicht    nur    aus    „den    üblichen Verdächtigen“,   also   kleinen   und   großen   pferdevernarrten   Mädchen   mitsamt   ihrem zwangsverpflichteten     Anhang,     sondern     tatsächlich     hatte     sich     ein     bunter Menschenmix    von    jung    bis    alt    und    quer    durch    alle    bekannten    Geschlechter eingefunden.   Dennoch   konnte   schon   weit   vor   Beginn   der   Show   eine   riesige Herde   Cavalluna   -   Plüschpferde   unterschiedlichster   Größe   an   Mann,   Frau   und   vor allem Kind gebracht werden. Die   Show   sollte   niemanden   enttäuscht   zurücklassen:   Dem   Emmy-nominierten Komponisten    und    Kreativdirektor    Klaus    Hillebrecht    gelang    es    erneut,    eine begeisternde   Inszenierung   auf   die   Beine   zu   stellen.   Die   Rahmenhandlung,   sonst ein    Schwachpunkt    bei    derlei    Veranstaltungen,        war    mehr    als    nur    eine    lose Verkettung   einzelner   artistischer   Darbietungen,   sondern   hatte   auch   für   sich   ihren Reiz:   Die   Geschichte   der   (natürlich)   wunderschönen   Wüstenprinzessin   Samira (gespielt   von   der   umwerfenden   Kenzie   Dysli,   die   bei   der   vorhergehenden   Tournee noch   Backstage   als   Horse   Consultant   arbeitete   und   nun   zu   ihrer   ersten   Hauptrolle „befördert“   wurde),   die   das   Geheimnis   der   vier   Amazonen   der   Elemente   lüftet und   versucht,   ihr   Volk   vor   ihrem   bösen   Cousin   Abdul   zu   schützen,   ist   auf   der einen    Seite    die    einttausendundirgendwaszigste    Erzählung    des    Kampfes    Gut gegen   Böse,   auf   der   anderen   Seite   jedoch   derart   allegorie-   und   facettenreich, dass es eine Freude war zuzuschauen. Selbstverständlich     spielten     im     Kampf     „Gut     gegen     Böse“     Pferde     eine entscheidende   Rolle.   Insgesamt   sind   60   wunderschöne   Tiere   Teil   der   Show, darunter   die   zwei   großartigen   Esel   von   Comedy   Talent   Laurent   Jahan.   Ebenfalls mit   von   der   Partie   waren   das   Tanzensemble   um   die   beiden   Chef-Choreografen Olena   Maciejewski   und   Joazi   Santos   da   Silva   und   zahlreiche   Reiter,   die   von   der klassischen Dressur bis zu waghalsigen Tricks das Publikum restlos begeisterten. Tänzerisch   war   das   überzeugend,   reiterisch   auch   für   das   unkundige   Laienauge absolut     beeindruckend.     Die     riesige     Videowand     zauberte     stimmungsvolle Landschaften    in    die    Westfalenhalle    und    die    Bühnenelemente    waren    wie    die farbenfrohen   Kostüme   stimmig,   so   dass   ein   begeistertes   Publikum   tatsächlich   in eine   fremde   orientalische   Welt   eintauchen   konnte.   Einzig   die   extrem   albernen falschen Bärte erinnerten zu sehr an Monty Pythons beste Zeiten… Uns   hat   das   gelungene   Nebeneinander   von   rasanten   Showeinlagen   und   den leisen,    poetischen    Momenten    ausgesprochen    gut    gefallen    und    so    reiten    wir Ruhrgesichter    gemeinsam    mit    Prinzessin    Samira    eine    große    “10”    in    den Wüstensand   und   vergeben   mit   10   von   10   möglichen   Event   –   Punkten   die   Top- Bewertung.    Wir    empfehlen    jedem    Leser    den    Besuch    der    Show    im    weiteren Verlauf der Tournee. Insgesamt   erstrahlte   das   gesamte   Spektakel   wie   aus   einem   Guss:   Ein   guter, stimmiger   Soundtrack,   beeindruckender   Tanz,   ganz   große   Reitkunst,   wunderbare Tiere   und   nicht   zuletzt   eine   gelungene   Geschichte:   Ob   am   Ende   allerdings   das Gute gegen das Böse triumphieren konnte, verraten wir an dieser Stelle nicht…
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