Ivo
Van
Hoves
„Rebel
Rebel“,
als
Eröffnungsproduktion
der
Ruhrtriennale
in
der
Bochumer
Jahrhunderthalle
uraufgeführt,
setzt
auf
große
Gegensätze:
Zerstörung
und
Liebe,
Kälte
und
Körperlichkeit,
gesellschaftliche
Kontrolle
und
individuelle
Freiheit.
Das
Ergebnis
ist
ein
zweistündiger,
pausenloser
Abend
mit
den
Songs
David
Bowies,
der
musikalisch
stets
ausgesprochen
stark
ist,
choreografisch-tänzerisch
an
der
Weltklasse
kratzt,
visuell
oft
überwältigen
kann
und
dramaturgisch
nicht
immer
mit
der
Kraft
seiner
Songs
mithält.
Gerade
darin
liegt
aber
auch
ein
Reiz:
Van
Hove
versucht
nicht,
David
Bowie
zu
erklären.
Er
lässt
dessen
Musik
auf
eine
eigens
erfundene
Dystopie
treffen.
Am
Ende
ist
es
ein
Bild,
das
bleibt:
Menschen,
die
sich
gegen
eine
Welt
stemmen,
in
der
Nähe
verboten
ist,
in
der
Gewalt
zur
sozialen
Ordnung
gehört
und
in
der
jeder
Versuch,
sich
dem
vorgeschriebenen
Leben
zu entziehen, als Bedrohung gilt.
Rebel, Rebel
Die musikalische Eröffnungsproduktion der Ruhrtriennale
© Foto: Timo Stammberger
© urbanatix / Tom Ischebeck
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